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| Conference Presentation | PUBDB-2024-05933 |
2024
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Please use a persistent id in citations: doi:10.3204/PUBDB-2024-05933
Abstract: Insbesondere kleine (Spezial)bibliotheken wie die des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY sind auf effiziente Prozesse angewiesen, um ihre vielfältigen Aufgaben zu erfüllen. So dient die Publikationsdatenbank PUBDB gleichzeitig als institutionelles Repositorium, Quelle für die Darstellung im Web und Basis für verschiedene Berichtsformate. Wie jedes Repositorium hält sie qualitativ hochwertige bibliographische, rechtliche und technische Daten sowie Volltexte.Als zentraler Ansprechpartner für die Abwicklung von Publikationsgebühren wurde PUBDB zusammen mit JuSER (Forschungszentrum Jülich) daher bereits 2016 um einen weiteren Datenblock ergänzt: Kosten (sowohl für Open als auch Closed Access). Die direkte Verknüpfung mit den bereits vorhandenen Datenbestandteilen erlaubt hier einerseits effiziente Prozesse und andererseits ein detaillierteres Monitoring als über das Buchführungssystem allein. So konnte z.B. der Monitoringbericht für das DFG Programm Open Access Publikationskosten weitestgehend automatisiert werden.Allerdings standen die Daten bisher nur lokal und in proprietären Formaten zur Verfügung. Eine Lieferung z.B. an OpenAPC war nicht möglich, da die so wichtigen automatisierten Wege noch nicht geebnet waren: Manuelle Aufarbeitungen von Daten in verschiedenen Formaten, Lieferformen und Definitionen bindet schlicht unnötig Personal.openCost hat dies grundlegend geändert. Da DESY jenes Konzept für die JOIN²-Kollaboration implementiert hat, stehen Kostendaten nun offen zur Ernte bereit und entsprechende Funktionen unmittelbar allen Partnern zur Verfügung. So können nun weitere Einrichtungen ohne zusätzlichen Aufwand z.B. an OpenAPC teilnehmen. Es besteht die Hoffnung, diesen Weg künftig auch für den Gesamtprozess des DFG Monitorings nutzen zu können.Wir werfen einen Blick darauf, warum sich ein zunächst aufwändig anmutender Weg wie die Schaffung einer XML-Ausgabe und das Konfigurieren einer OAI-Schnittstelle langfristig auch und ausdrücklich für kleine Einrichtungen auszahlt und wie wir unsere Prozesse so gestalten, dass diese mit den vorhandenen Ressourcen realisierbar sind.
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