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000523265 150__ $$aFOR 1882: Psychoökonomie. Interagierende Entscheidungsprozesse und deren Konsequenzen für ökonomische Leistung$$y2012 - 2019
000523265 371__ $$aProfessorin Dr. Anja Achtziger
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000523265 680__ $$aÖkonomie und Psychologie können als Entscheidungswissenschaften betrachtet werden, denen das Verstehen menschlichen Verhaltens zugrunde liegt. Genaue Modelle der Entscheidungsfindung ermöglichen erst ein umfassendes Verständnis der Tragweite wirtschafts- und sozialpolitischer Entscheidungen, der Auswirkungen von Anreizen und Bildung auf Leistungsfähigkeit, des Funktionierens von Märkten und der Verteilungseigenschaften ökonomischer Institutionen. In den letzten Jahrzehnten fand eine stetige Annäherung ökonomischer und psychologischer Verhaltensschulen statt, wie sich am Beispiel der Verhaltensökonomie zeigt. Durch diese Annäherung wurde festgestellt, dass es zum einen normativen ökonomischen Modellen an psychologischen Grundlagen fehlt und zum anderen die Experimentalpsychologie vom formalen Grundgerüst der modernen Ökonomie profitieren kann. Das Interesse, ein einheitliches, datenbasiertes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Verhalten durch wechselwirkende Motive und Strategien beeinflusst wird, wie daraus entstehende Entscheidungskonflikte reguliert werden und welche Schlüsse daraus gezogen werden, vereint Forscherinnen und Forscher verschiedenster Fachrichtungen innerhalb der Forschergruppe. Das Forschungsvorhaben ist auf Theorien dualer Prozesse menschlichen Verhaltens aufgebaut, die ihrerseits auf Erkenntnissen der Kognitions- und der Sozialpsychologie beruhen. Diese Theorien sehen menschliches Verhalten als Endergebnis verschiedener, im Entscheidungsträger ablaufender Prozesse. Einige davon laufen automatisch ab (schnell, ohne Anstrengung, unbewusst), andere hingegen kontrolliert (langsam, indirekt, verbrauchen kognitive Ressourcen). Wir sind davon überzeugt, dass dieses Paradigma das Potenzial hat, ein neues und verbessertes Gerüst für das Verständnis menschlichen Handelns zu liefern. Innerhalb des Forschungsvorhabens berücksichtigen wir zwei weitere Schlüsselelemente: (1) Verhaltensheterogenität sowohl zwischen verschiedenen Individuen als auch innerhalb eines Individuums. Während Ersteres schon längst Teil ökonomischer Modelle ist, wird Letzteres oft ignoriert. (2) Verhaltensregulierung. Ökonomen reduzieren dieses Element häufig auf das Setzen optimaler (monetärer) Anreize, Psychologen hingegen identifizieren eine Reihe (kostenneutraler) Faktoren und Interventionen, deren Wechselwirkung mit (monetären) Anreizen besser verstanden werden muss.
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